Juni 17 2015 0Comment

Göttinger Tageblatt – Vorstellung TeamEinsNull

TitelbildIn jedem Stadion eine Bande – Göttinger Tageblatt Juni 2015
Die Agentur „TeamEinsNull“ vermittelt Sportwerbung – dank Netzwerken und Diskretion

Göttingen.

Vor knapp fünf Jahren haben die Zwillingsbrüder Stephan und Nicolas Karasch zusammen mit ihrem Partner Michael Blaschzok die Sport-Marketing-Agentur „TeamEins-Null“ gegründet. Ihr Geschäft:bundesweit Unternehmen aller Branchen dabei zu unterstützen, sich im Sport-Sponsoring bestmöglich aufzustellen.

Sie platzieren Bandenwerbung in jedem Stadion der Fußball-Bundesliga, sie haben für die Werbung eines ihrer Kunden beim Handball-Final-Four gesorgt, die jamaikanische Bob-Nationalmannschaft bei der Wok-WM auf ProSieben betreut und einem Kunden die Gelegenheit verschafft, sich bei einem WM-Kampf von FelixSturm zu präsentieren. Sogar bei einem Basketballspiel in Griechenland und einem Fußballmatch in Kasan (Russland) war von ihnen vermittelte Werbung schon zu sehen. Mit anderen Worten: kaum eine Sportart, mit deren Vertretern
sie nicht zusammenarbeiten (Ausnahme sind zum Beispiel bestimmte Kampfsportarten) und kein europäisches Land, in das sie keine Kontakte knüpfen könnten. Wie sie das machen? „Indem wir ein unglaublich großes Netzwerk aufrechterhalten“, erklärt Stephan Karasch, genau wie sein Bruder Sportwissenschaftler. Sie haben einen Ansprechpartner in jedem Verein der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sowie aller Handball-und Basketball-Bundesligisten. Für Clubs wie Real, Barca, Juve und Chelsea nutzen sie Mittelsmänner. Und wenn sie nicht wissen, wie sie zu einem Verein, einem Verband oder einer Organisation Kontakt aufnehmen können, kennen sie jemanden, der ihn vermitteln kann. „Telefonieren und Netzwerken“, sagt Volkswirt Blaschzok, 35, „das sind unsere primären Tätigkeiten.“ Die Karasch-Zwillinge haben schon früh mit dem Organisieren angefangen. Zuerst im eigenen Sportverein, später gründeten sie die legendäre Göttinger Uni-Liga, anschließend waren beide im Profi-Sportmarketing tätig – Nicolas beim VfL Wolfsburg, Stephan unter anderem bei Werder Bremen und zuletzt bei den Göttinger Veilchen.

Wenn sich ein Unternehmen an sie wendet, greifen sie allerdings nicht sofort zum Telefon, sondern fangen erst einmal an zu analysieren. Sie lassen sich genau erklären, wie das zu bewerbende Produkt beschaffen ist, was für ein Werbe-Budget zur Verfügung steht oder welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Mit Hilfe dieser Informationen erstellen sie ein individuell ausgefeiltes Konzept – schließlich macht es einen Unterschied, ob beispielsweise ein BMX-Fahrrad-Hersteller seine innovativen Bremsen präsentieren oder ein bundesweit agierender Telefonanbieter seine Tarife bekannt machen möchte. Eins ist bei ihrer Arbeit von höchster Wichtigkeit, wie Nicolas Karasch betont: Diskretion. „Wir haben mit vielen Entscheidungsträgern zu tun“, so der 34-Jährige, „aber wir geben keine Details preis, nennen keine Namen.“ Ihre Agentur, die sich in der Weender Landstraße befindet und in der sie drei Angestellte beschäftigen, sehen sie als „geerdetes Familienunternehmen in einer schillernden Glitzerwelt“.

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stephan